Heuschnupfenallergie – Pollenallergie

Wer unter Heuschnupfen leidet, weiß um die Beschwerden, welche Jahr für Jahr erneut das Leben unerträglich machen. Die Angst ist bereits da, wenn der Winter Ade sagt und die ersten grünen Pflanzen aus dem Boden sprießen, denn dann ist der Pollenflug nicht mehr allzu lange hin.

Und bald brennen und tränen die Augen wieder, bei manchen so schlimm, dass sie kaum etwas sehen können und das Haus nicht verlassen, weil jeder Spaziergang an der frischen Luft zur Qual wird. Die Nase juckt, man muss dauernd niesen, dazu kommen ein rauer Hals und Husten. Auch die Haut kann mit Rötungen reagieren oder sogar anschwellen. Nicht einmal nachts hat der Heuschnupfengeplagte seine Ruhe, er kann kaum schlafen und ist am nächsten Morgen total übermüdet.

Diagnose:
Wer unter obigen Symptomen leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen, um herauszufinden, ob eine Pollenallergie bzw. ein Heuschnupfen vorliegt und um andere Erkrankungen auszuschließen. Dazu untersucht der Arzt die Bindehaut, Nase und Ohren des Patienten. Liegt der Verdacht einer Pollenallergie (Fachbegriff: Pollinosis) nahe, ist es natürlich wichtig, zu erfahren, welche Art von Blütenstaub die Allergie auslöst.
Mittels eines Tropfentests (durch unterschiedliche Pollenextrakte wie Birke, Haselnuss usw.) auf den Unterarm kann dies ermittelt werden. Die Haut wird ganz leicht angestochen und färbt sich rot oder schwillt leicht an.

Vorbeugung:
Wenn schließlich bekannt ist, worauf der Körper allergisch reagiert, ist natürlich die erste Maßnahme, der Ursache aus dem Weg zu gehen, das heißt, der Quelle – wie Bäumen oder blühenden Wiesen – fernzubleiben. Das ist oft leichter gesagt als getan, gerade wenn der Betroffene einen Beruf hat, bei dem er sich im Freien aufhalten muss.

Daheim sollten während der Hochsaison des Pollenflugs die Fenster geschlossen bleiben, auch ist ein tägliches Duschen oder Haarewaschen wirkungsvoll, um den Blütenstaub abzuwaschen. Die Kleidung, die tagsüber getragen wird, sollte in einem bestimmten Raum aufbewahrt werden, damit bleiben die Pollen in einem Zimmer und werden nicht im gesamten Haus verteilt.
So schön es ist, wenn man im Sommer die Wäsche auf dem Balkon oder der Terrasse an der Luft trocknen lassen kann. Darauf muss auch verzichtet werden.
Die Wohnung muss täglich mit einem feuchten Tuch gewischt und der Boden gesaugt werden.

Therapie:

Hilft alles nichts und ist der Heuschnupfen so schlimm geworden, dass die Beschwerden kaum mehr auszuhalten sind, dann kann eine Hyposensibilisierung helfen, bei welcher der krankmachende Stoff unter die Haut des Betroffenen gespritzt wird. Diese Behandlung dauert über mehrere Jahre, aber anschließend besteht die gute Chance, dass der Heuschnupfen von nun an fern bleibt.

Bei akutem Heuschnupfen gibt es Medikamente, die der Arzt verschreibt, um Besserung zu erzielen.
Es können auch schonende Pflegeprodukte für die Haut angewandt werden, damit besonders der Juckreiz nicht zur Qual wird.
Mittlerweile vertrauen einige Patienten auf alternative Heilmethoden wie der Homöopathie oder der Akupunktur. Dazu sollte man einen guten Homöopathen oder einen in der Naturheilkunde erfahrenen Arzt aufsuchen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Pollenallergie eine ernst zu nehmende Erkrankung ist, wobei die Zahl der Fälle ansteigt. Jeder Betroffene sollte sich genauestens informieren und durch entsprechende Maßnahmen dieser Allergie entgegenwirken.

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